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Presse

Großer Bericht in der Zeitschrift "Heimat Allgäu"
Johann Friedrich Seeweg überzeugt viele, wenn es
um Fotografie, Dichtung oder Bluesmusik geht.
Thomas Niehörster stellt den Fotografenmeister und
einstigen Moderator von Radio Grünten vor

Kompletter Bericht ist hier zu lesen


Orginalstimmen der "Presse":

Doch dann kam Seeweg! "Do you like blues?" war sein Opening. Dieser Musik gehört seine ganze Liebe. Und er hat seine stärksten Momente, wenn er mit ihr alleine ist. Dann fasziniert er, und seine Hände scheinen fast ein Eigenleben zu finden. "Döüsed Froga allat wieder, warum singscht Du an Blues, ui Antwort sag i, isch migle blos, des isch a Mies'e und as Herz will es du", heißt es in einem seiner Texte. Und da ist die zweite Seite von Seewegs Hans. Er ist ein unerbitterlicher Texter, einer, der sich in die Sprache genau so hineinbeißt, wie in seine Musik.
Seeweg spielte ohne sich und Publikum zu schonen fast zwei Stunden mit seiner Frau am E-Baß und C. Preis an den Drums. Der Schlag-zeuger überraschte durch zwei soulige Vokalvorträge...
Jf. Seeweg ist ein virtuoser Vollblutmusiker und einer der wenigen hochkarätigen Vertreter des modernen Allgäuer Kulturlebens.

Ein Hauch von New Orleans auf dem Marienplatz: Einer der populärsten Allgäuer Musiker, Johann Seeweg, verwöhnte am Donnerstagabend zusammen mit seiner Band und einigen "special guets" das Publikum mit Rhythm & Blues in reinster Form.
Im Verlauf des etwa dreistündigen Programmes kamen alte Meister wie Jimi Hendrix ("The Wind Cries Mary") und Robert Johnson zu Ehren. Sein Blues-Klassiker "Crossroads" von Seeweg einfühlsam, aber nicht ohne die nötige kratzige Härte in der Stimme vorgetragen, war einer der Höhepunkte des Konzertes. So mancher Blues-Fanatiker unter den Zuschauern, konnte sich bei diesem Stück einer Gänsehaut wohl nicht erwehren.
Aber auch einige Kompositionen kamen nicht zu kurz. "Warum Sing I An Blues" ist einer von vielen, allgäuerisch gesungenen Songs mit nach-denklichen Texten aus dem umfangreichen Repertoire Seewegs. Er hat es sich im Laufe des Zusammenlebnes mit seiner ebenfalls bluesbe-geisterten Frau Erika (am Bass) zusammenge-stellt.
Die Zuschauer erklatschten sich eine halbstündige Zugabe. "Das Publikum war ganz nach meinem Geschmack", erklärte der ge-bürtige Oberstdorfer, der bereits im Vorprogramm von Rock-Größen wie "Super-charge" und "Canned Heat" auftrat. Ein Quer-schnitt durch einige Generationen und Nationen war da zusammengekommen, freute er sich.
Gegen Ende befanden sich sieben Musiker auf der Bühne, und die Darbietung wuchs sich zu einer temperamentvollen Session aus, die Seele eines jeden erwähnenswerten Blueskonzertes. Man erkennt den Blues, wenn man ihn hört, eigentlich ohne zu wissen warum. Seeweg meint
bei aller Technik: "Man darf sich beim Spielen nicht verkopfen, der Blues ist einzig und allein Sache des Gefühls."

Sendlinger Anzeiger (München) vom 22.9.2010 zu meiner Ausstellung 2x2 = 4km² Nebelhorn in der Sendlinger Kulturschmiede :

Miit der "hohen" Fotokunst hat sich die Sendlinger Kulturschmiede ein Highlight in die Räume geholt, das man gesehen haben muss.

Aus der AZ 03/2009:

Eine eindrucksvolle Zahl von Besuchern aus dem gesamten Allgäu zollten Seeweg, der es sich nicht nehmen ließ, die Ausstellung zusammen mit seiner Frau mit Blues zu eröffnen, viel Lob.
Kennzeichnend für die ausgestellten Fotografien sind Motive, die J.F. Seeweg sprichwörtlich "am Wegesrand" aufspürte. Blickpunkt der Fotografien sind deren grafischer Aufbau. Um einem zweidimensionalen Bild Tiefe geben zu können, sind klar abgestufte Licht- und Schattenspiele die Voraussetzung dafür. Alle ausgstellten Bilder weisen darüber hinaus eine zweite Gemeinsamkeit auf: Wasser. Wasser in Form von Schnee, in Form von Wolken oder Nebel. Wasser auch als Mahlstein der Zeit, das Fels in Sand umwandelt.


Pressebesprechung zu "Und Gott ist doch ein Schwarzer, Gedanken eines Eingeborenen".

Johann F. Seeweg mutet wie ein "Markus Lüpertz" der Literatur an: Wahn und Genie liegen dicht beieinander. Er polarsiert die Leser, die entweder die Augen nicht länger trauen oder Seeweg gleich in die Nachfolge der Dadaisten oder eines Ernst Jandls einreihen. Bewusst setzt sich Seeweg über alle Sprachgrenzen hinweg, die ihm eher wie Barrieren erscheinen, die der Entfaltung seiner Sprach-Taten im Wege stehen, als mit der Vernunft begreifbares Regelwerk.
Er beweist, dass man genial zu schreiben vermag, ... Thomas Niehörster